Wilderei und illegaler Wildtierhandel in Afrika – Erkenntnisse und Chancen eines interdisziplinären kriminologischen Forschungsansatzes

Autor/innen

  • Job Avelino Lohmann

DOI:

https://doi.org/10.18716/ojs/krimoj/2023.4.6

Schlagworte:

Green Criminology, Illegaler Wildtierhandel, Kriminelle Handelsnetzwerke, Wilderei, Wildtierkriminalität, Conservation Criminology

Abstract

Dieser Artikel stellt den aktuellen Forschungsstand zur Wilderei und dem illegalen Wildtierhandel in Afrika dar und untersucht dies anhand exemplarischer Teilphänomene, namentlich der Buschfleischwilderei in Zentralafrika und der Wildtierkriminalität in Uganda,auf seine bisherigen Erkenntnisse. Ein besonderer Fokus liegt dabei auch auf der theoretischen Verknüpfung und Integration der kriminologischen Forschung mit anderen Disziplinen, wie es im Rahmen der Green Criminology und der Conservation Criminology seit einiger Zeit gefordert wird. Diese zunehmend interdisziplinäre Ausrichtung des Forschungsfeldes wird aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse ausdrücklich unterstützt und ergänzt, um die Anregung zu einer in Zukunft noch stärker von Fachgrenzen losgelösten Forschung in diesem Bereich, um ein umfassendes Verständnis der Auswirkungen von Wilderei, illegalem Wildtierhandel und der hierauf erfolgenden Gegenmaßnahmen zu erhalten.

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Veröffentlicht

2023-12-19

Zitationsvorschlag

Lohmann , J. A. (2023). Wilderei und illegaler Wildtierhandel in Afrika – Erkenntnisse und Chancen eines interdisziplinären kriminologischen Forschungsansatzes. Kriminologie - Das Online-Journal | Criminology - The Online Journal, 4(5), 297–315. https://doi.org/10.18716/ojs/krimoj/2023.4.6